Neumond: Was ist das?

Wochentag Monat Datum Uhrzeit (MESZ)
Sonntag Januar 06.01.2019 02:28
Montag Februar 04.02.2019 22:04
Mittwoch März 06.03.2019 17:04
Freitag April 05.04.2019 10:50
Sonntag Mai 05.05.2019 00:45
Montag Juni 03.06.2019 12:02
Dienstag Juli 02.07.2019 21:16
Freitag August 01.08.2019 / 30.08.2019 05:12 / 12:37
Samstag September 28.09.2019 20:26
Montag Oktober 28.10.2019 04:38
Dienstag November 26.11.2019 16:04
Donnerstag Dezember 26.12.2019 06:13

Der Mond befindet sich bei Neumond zwischen der Erde und der Sonne. Zwar steht er tagsüber am Himmel, allerdings ist er für uns nicht zu sehen, da wir auf die dunkle Seite des Mondes blicken.


Neumond: Die unsichtbare Mondphase

Den Neumond definieren Astronomen als jenen Zeitpunkt, an dem sich der Mond mit der Sonne in Konjunktion befindet. Das bedeutet, dass er sich in diesem Moment direkt zwischen der Sonne und der Erde befindet.

Wie bei jeder anderen Mondphase strahlt bei Neumond die Sonne ebenfalls eine komplette Hälfte des Mondes aus. Von der Erde aus ist diese Phase allerdings nicht sichtbar, denn ausschließlich die dunkle Seite des Mondes ist unserem Planeten zugewandt.

Eine Neumondnacht ist besonders dunkel, da der Mond in der Nacht auf der gegenüberliegenden Seite der Erde befindet. Damit bietet sie perfekte Lichtbedingungen, um Sternschnuppen und andere Planeten zu sichten..


Die erste Hauptphase

Der Neumond wird in den primären Mondphasen auch als Hauptphase bezeichnet. Die übrigen Phasen werden zunehmender Halbmond, abnehmender Halbmond und Vollmond genannt. Jede einzelne Mondphase bezieht sich auf eine bestimmte Konstellation der Erde, der Sonne und des Mondes und damit gleichzeitig auf einen bestimmten Zeitpunkt.

Die vier sekundären Mondphasen (Zwischenphasen) fallen in die Zeiträume zwischen den Hauptphasen. Es handelt sich dabei um den zunehmenden Sichelmond, den zunehmenden Dreiviertelmond, den abnehmenden Dreiviertelmond sowie den abnehmenden Sichelmond.


Sonnenfinsternis und Neumond

Zwar bleibt der Neumond in der Regel von der Erde aus unsichtbar, allerdings lässt er sich in Ausnahmefällen dennoch ab und zu mal blicken. Dies ist immer dann der Fall, wenn Erde, Mond und Sonne eine Ideallinie bilden und sich der Mond vor die Sonne schiebt (von der Erde aus betrachtet). Der Mondschatten fällt dann auf unsere Erde und es kommt zu einer Sonnenfinsternis.

Etwa zwei- bis dreimal im Jahr ist dieses Phänomen am Himmel zu beobachten, wenn der Neumond sich in unmittelbarer Nähe eines Mondknotens aufhält. Der Mondknoten ist der Ort, an dem sich die Erdumlaufbahn mit der Bahnebene der Mondumlaufbahn kreuzt. Ebenso wie eine Mondfinsternis nur bei Vollmond vorkommt, kann eine Sonnenfinsetrnis ausschließlich bei Neumond entstehen.


Des Mondes dunkle Seite

Bei dem Mond handelt es sich um einen dunklen Himmelskörper. Allerdings wird eine Hälfte des Mondes stets von der Sonne ausgeleuchtet, es sei denn, es findet eine Mondfinsternis statt. Das Sonnenlicht wird von der Mondoberfläche reflektiert und lässt am Nachthimmel damit den Mond hell erstrahlen.

Da sich der Mond um die Erde herum bewegt, können wir den Mond täglich von einer anderen Perspektive aus betrachten. So entstehen die für uns sichtbaren Mondphasen. Während wir bei Vollmond die komplette Mondoberfläche sehen, die beleuchtet wird, können wir bei Halbmond nur die Hälfte davon sehen. Bei Neumond blicken wir auf die Nachtseite.

Unabhängig davon, welche Mondphase aktuell vorherrscht, zeigt stets die gleiche Hälfte des Mondes zur Erde. Die abgewandte Seite kann von der Erde aus niemals betrachtet werden. Falsch ist jedoch die Annahme, dass es eine Mondhälfte gibt, auf der immer völlige Dunkelheit herrscht. Bei Vollmond ist beispielsweise die erdabgewandte Seite dunkel, während in der Neumondphase die zugewandte Seite in Dunkelheit eingetaucht ist.